Energieausweis

28.08.2019 23:24

Steckbrief für Gebäude

Der Energieausweis enthält die Energiekennwerte sowie allgemeine Angaben zum Gebäude. Relevant sind hier z. B. die zur Beheizung verwendeten Energieträger, wie Öl oder Gas, aber auch Informationen zur Wärmedämmung oder zum Zustand der Fenster. Die neuen Ausweise für Wohngebäude bezeichnen darüber hinaus die Energieeffizienzklassen in einer Spannbreite von A+ bis H. Energieausweise haben ab dem Tag ihrer Ausstellung eine zehnjährige Gültigkeit. Werden umfangreiche Sanierungen am Gebäude durchgeführt, müssen sie stets angepasst werden.

Rund 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland entfällt auf die Beheizung von Gebäuden. Entsprechend hoch ist das Sparpotenzial, das sich hier umsetzen lässt. Rund 70 Prozent der Wohngebäude in Deutschland wurden vor 1979 gebaut, die energetischen Standards waren damals noch vergleichsweise niedrig. Ähnlich hoch liegt das Sparpotenzial bei Nichtwohngebäuden. Von einer Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden profitieren demnach alle: Eigentümer und Mieter, Umwelt und Wirtschaft. Der Energieausweis hilft dabei, die Einsparpotenziale im Gebäudebereich zu erkennen und zu nutzen.